ZOOM - Erlebniswelt 2009
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Wir gehen nun gestärkt weiter und kommen vorbei an den kalifornischen Seelöwen, gehen durch die *Bering-Straße* durch einen gläsernen Tunnel und können die Seelöwen beobachten, wie sie gewandt über unsere Köpfe hinwegschwimmen - faszinierend !!!


Munter springende Seelöwen....

... und faszinierte Besucher!



Durch eine Bergsteigung kommen wir
in eine Röhre (Rutsche)...

Spaß muß sein -
Frans stiehlt allen die Show...


Nun endlich kommen wir zu unseren geliebten Eisbären, eine herrlich große Felsen- und Wasserlandschaft macht sich vor uns auf mit schwimmenden Inseln und Fenstern, wo man die Eisbären ganz nah erleben kann. Als wüßten die *Ursus maritimus* dass sie beobachtet werden, schwimmen sie auf diese Fenster zu, drücken ihre Nasen platt und wissen ihrer Schönheit, denn sie werden oft bestaunt und fotografiert.

Es leben dort der alte Elvis (ca. 30 Jahre) alt, zusammen mit Funny (auch ca. 29/30 Jahre alt) aus Hagenbeck friedlich mit einander. Zuvor war Sonja die Partnerin von Elvis, leider musste sie vergangenen Oktober eingeschläfert werden. Da Funny und Elvis fast gleich alt sind, haben sie sich auch auf Anhieb verstanden.

Lange haben wir uns aufgehalten bei Lara und Bill, die beiden haben sich *gesucht und gefunden*, sind ein Herz und eine Seele, eine wahre Freude den beiden zuzusehen, wie sie schmusen, scherzen, gemeinsam schwimmen und unter der Eisscholle fangen spielen, herrlich!


Das ist Lara - sie sucht ihren Bill!

Sie taucht in die Fluten und plötzlich...



... taucht Bill auf, er spielt mit Lara!

und taucht auch unter die Eisscholle.



Lara und Bill - ein Traumpaar!
(Anmerkung: Knut hätte es gut hier getroffen mit Lara zusammen,
in einem sagenhaft großen Gehege und Wasserwelten vom Feinsten!)


Nicht zu vergessen hier im Polargebiet ist *Antonia*, die kleinwüchsige Eisbärin. Sie lebt alleine - die großen Eisbären würden sie attackieren, als Beute sehen und wahrscheinlich zerfleischen. Die noch jungen Gleichgesinnten jedoch würde Antonia selbst angreifen und nicht akzeptieren. Sie muss deshalb alleine leben.


Auch hier blüht die *Entengrütze".

Glücklich sieht Antonia nicht gerade aus.


Das Schlußlicht der Arktis war die Reise zu den Inuits. 50 Besucher sollten es sein, dann ging es in eine Höhle und wir wurden über das Leben der Einheimischen aufgeklärt. Danach ging die Führung weiter in ein nachgebildetes Quappig, das in der Inuitsprache so viel bedeutet wie *Versammlungshaus*. Es wurde dunkel, der Besucher wurde aufgefordert, sich mit beiden Händen festzuhalten, wenn "die Fahrt denn los gehen wird". Ich war unvoreingenommen, wusste nicht, was auf mich zukam, spannend war das.

Plötzlich bewegte sich der Boden, ringsherum Eindrücke aus der Polarwelt, eine Reise durch sturmgepeitschte Nordpolarmeere, zwischen Eisbergen und meterhohen Wellen hindurch, man wurde förmich mitgerissen - eine atemberaubende Multi-Media-Show, ein hautnahes Ereignis, aufregend bis zum Schluß.


Einblick in das Iglu - wir konnten ganz vorne stehen
selten so eine spannende Reise miterlebt... unbedingt ansehen!


Nun verlassen wir die Arktis und kommen kurz hinter der Ecke nach Afrika. Man tritt ein in eine andere Welt, sieht Pfahldörfer, lernt fremde Kulturen kennen, kann sich vorstellen, wie die afrikanischen Völker gelebt haben - und inmitten die Tierwelt, zuerst die afrikanischen Nutztiere, wie Schafe, Rinder und Ziegen.



Autentisch: ein afrikanisches Haus auf Pfählen gebaut.

*Afrika macht durstig!!*




Wie haben die Völker früher gelebt...

Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände sind zu bewundern.

Später begegneten wir einem männlichen Löwen, majästätisch saß er dicht hinter Glas, beeindruckend ihn so nah und ohne irgendwelche Gitter erleben zu dürfen. Auf einmal hörte man lautes Löwengebrüll. Wo kam das her, doch nicht von dem Löwen, der uns anstarrte? Ich habe mich erschrocken und war erstaunt zugleich: Das Gebrüll kam über einen Lautsprecher in einer Klaghöhle. Man muss einfach die Augen schließen, dann fühlt man sich als wäre man in der afrikanischen Wildnis. Spätestens hier weiß der Besucher, warum von *Erlebniswelt* die Rede ist.



Majästätisch und auch ein wenig gelangweilt
schaut uns der König der Tiere an...


Wir biegen um die Ecke, steigen ein wenig empor und sehen auf eine große Grassavanne, wo die unterschiedlichsten Tiere in einer Landschaft - wie in der Natur zusammenleben, wie Zebra, Strauß, Antilopen, großer Kudu, Antilopen und Springböcke, aber auch verschiedene Enten, Hühner und Marabus. Erstaunlich das Bild, ohne enge Gehege, ohne Gitter, es geht doch auch anders, herrlich!



Die Grassavanne mit Hügeln, Felsen, Bäumen,
Sträuchern, verschiedenen Ebenen...

Die Springböcke haben genügend Platz,
sie sind das Wappentier Südafrikas.




Auch Zebras sind in der Savanne vergemeinschaftet.

Eine besondere Attraktion: Eine Fahrt mit dem Schiffchen.